Fortsetzung
Diese Vorgehensweise stieß bei den Teilnehmenden des Bund-Länder-Treffens auf Unverständnis. Einhellig wurde betont, dass die sichtbare Präsenz queerer Polizeibeschäftigter – auch in Uniform – ein wichtiges Signal für Schutz, Ansprechbarkeit und Vertrauen darstellt. Sie steht für eine Polizei, die Verantwortung übernimmt und sich klar gegen Hass und Gewalt positioniert.
Alle Teilnehmenden sprachen sich daher ausdrücklich für eine offene Teilnahme der Polizei und von VelsPolSÜD an CSD-Veranstaltungen aus. Zugleich wurde die Sorge geäußert, dass Ausschlüsse und Abgrenzungen eine Spaltung innerhalb der queeren Community befördern könnten – eine Entwicklung, die in Zeiten zunehmender Bedrohung nicht zugelassen werden darf.
VelsPolSÜD wird sich weiterhin klar dafür einsetzen, dass Sicherheit, Sichtbarkeit und Solidarität gemeinsam gedacht und gelebt werden – im Dialog mit der Community und mit einer Polizei, die Vielfalt schützt und respektiert.
Hintergrund:
Die Sichtbarkeit von uniformierter Polizei führt angeblich bei queeren, marginalisierten Gruppen zu Unwohlsein und Ängsten.
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