Pride and Protect

ZDF-Dokumentation: Hass im Netz – wenn digitale Hetze reale Folgen hat

Hate Speech, Hasspostings, Hassrede

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Queer in Mannheim

Wie sicher fühlen sich queere Menschen in Mannheim?

Seit dem Anschlag auf den Berliner CSD haben queere Menschen auch in Mannheim wieder mehr Angst. Bei einer Diskussion in der Abendakademie warnten Fachleute vor einem Dunkelfeld und einer Politik, die Hass sagbar macht.

Die Quadratestadt ist für queere Menschen ein vergleichsweise geschützter Ort – und trotzdem wächst die Angst in Mannheim. Das wurde bei der Podiumsdiskussion „Queer in schwierigen Zeiten“ am Donnerstag in der Abendakademie deutlich.
Rückblick: Am 25. Juni fuhr am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin ein Mann mit einem Kleinbus in eine Menschengruppe. Eine Frau starb, 29 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. „Das Sicherheitsgefühl queerer Menschen ist schwer getroffen worden“, sagte Susanne Hun, Vorstandsmitglied des Queeren Zentrums Mannheim (QZM) und Mitglied im Orga-Team der Monnem Pride. Nicht nur durch die Tat selbst, sondern auch durch die Reaktionen danach etwa wenn Fördergelder für queere Jugendnetzwerke gestrichen werden.
Die Stadtgesellschaft sei stark, Offenheit habe hier lange Tradition, betonte Margret Göth, städtische Beauftragte für die Chancengleichheit von Menschen vielfältiger sexueller und geschlechtlicher Identität. Im Mannheimer Bündnis für ein
Zusammenleben in Vielfalt arbeiteten mehr als 400 Organisationen zusammen, queere Themen seien dort von Beginn an verankert worden. Doch der Spardruck verändere die Debatte. „Schnell heißt es dann: Braucht man die queeren Themen
jetzt noch? Haben wir das nicht lange genug gemacht?“


Veranstaltungshinweis: GAYVERSITY – Vielfalt erleben und verstehen

Einladung - Fortbildungsveranstaltung am 18. November 2026 in München

Am Mittwoch, 18. November 2026 (Buß- und Bettag), findet an der Ludwig-Maximilians-Universität München eine besondere Fortbildungsveranstaltung rund um die Themen Vielfalt, Diversität und gesellschaftliche Akzeptanz statt.

Im Mittelpunkt steht der Entertainer Malte Anders mit seinem Programm „GAYVERSITY“. Auf unterhaltsame, humorvolle und zugleich nachdenkliche Weise setzt er sich mit gesellschaftlicher Vielfalt, Vorurteilen und Diskriminierung auseinander. Das Programm wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Ein weiterer Programmpunkt ist der Vortrag von Ministerialrat Philipp Aigner zum Thema „United in diversity“? – Die EU zwischen Schutzschirm und Zielscheibe.

Die wichtigsten Informationen:

  • Termin: Mittwoch, 18. November 2026

  • Uhrzeit: 10:00 bis ca. 13:15 Uhr

  • Ort: Großer Hörsaal der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der LMU München, Frauenlobstraße 9–11

  • Teilnahme: Kostenlos, mit Fortbildungsbestätigung

Jetzt anmelden – Anmeldeschluss beachten!

VelsPolSÜD e.V. lädt alle Mitglieder sowie Engagierte und weitere Interessierte herzlich ein, an dieser besonderen Fortbildungsveranstaltung teilzunehmen.

Wer dabei sein möchte, wird gebeten, sich bis spätestens Montag, 9. November 2026, verbindlich anzumelden.

Anmeldung per E-Mail an: stefan.zippel@med.uni-muenchen.de

Bitte bei der Anmeldung den Namen und den Hinweis auf die Teilnahme an der Fortbildung „GAYVERSITY“ am 18. November 2026 angeben.

Wir freuen uns, wenn möglichst viele Mitglieder von VelsPolSÜD diese Gelegenheit nutzen! Die Veranstaltung bietet eine interessante Möglichkeit, neue Perspektiven kennenzulernen, sich fachlich auszutauschen und das gemeinsame Engagement für Vielfalt und Akzeptanz zu stärken.


Korrektur der Meldeverordnung BW

Korrektur der Meldeverordnung Baden-Württemberg – ein wichtiger Schritt

VelsPolSÜD war bereits seit Jahresbeginn über das Landesnetzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg in den politischen Beteiligungsprozess und die kritische Auseinandersetzung mit der geplanten Änderung der Meldeverordnung eingebunden. Insbesondere bei einem Gespräch mit der Landeskriminaldirektorin im Innenministerium Baden-Württemberg brachte sich VelsPolSÜD mit seiner polizeilichen Fachkompetenz und rechtlichen Argumentation aktiv in die Diskussion ein.

Die nun angekündigte Korrektur der Meldeverordnung ist ein wichtiges Ergebnis dieses gemeinsamen Engagements.

Wie die LSU Baden-Württemberg in ihrer Pressemitteilung vom 28. Oktober 2026 mitteilt, sollen Änderungen des Geschlechtseintrags künftig nicht mehr automatisch an die Polizei übermittelt werden. Namensänderungen können weiterhin übermittelt werden, dürfen jedoch nur dann in polizeilichen Systemen gespeichert werden, wenn bereits ein entsprechender polizeilicher Datensatz vorliegt. Andernfalls sind die Daten unverzüglich zu löschen.

Damit wird dem Datenschutz und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung stärker Rechnung getragen, ohne die berechtigten Interessen der öffentlichen Sicherheit außer Acht zu lassen.

Weiterhin kritisch bleibt die bundesrechtlich vorgeschriebene Speicherung früherer Vornamen und Geschlechtseinträge in den Melderegistern. Hier besteht nach wie vor politischer Handlungsbedarf.

VelsPolSÜD begrüßt die angekündigte Korrektur als wichtigen Schritt und als Zeichen dafür, dass ein konstruktiver Dialog zwischen Politik, Sicherheitsbehörden und queeren Interessenvertretungen Veränderungen bewirken kann.


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Wer oder was ist der BgH?

„Wo Menschen Opfer von Angriffen und

 

 

 

 

 

 

 


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Aus- und Fortbildung: Hasskriminalität verstehen, Betroffene ernst nehmen

Die interne Aus- und Fortbildung

 

 

 

 

 


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Änderung der Meldeverordnung in Baden-Württemberg – zwischen Sicherheitsinteressen und Selbstbestimmung

Die geplante Änderung der baden-württemb


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VelsPolSÜD beim CSD Nürnberg 2026

Nach mehreren Jahren Pause war VelsPol


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VelsPolSÜD beim CSD Pfaffenhofen

Unter dem Motto „Unser Pfaffenhofen – unsere Vielfalt“ fand am 22. August 2026 der Christopher Street Day in


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Nach dem CSD Stuttgart: Kritik an Polizeipräsenz – und unsere Antwort

Nach dem CSD Stuttgart hat sich die Internationale Jugend Stuttgart über Instagram ausführlich mit der Präsenz der


Stammtischtermine 2026

Im Jahr 2026 treffen wir uns wieder zu unseren Stammtischen in Stuttgart und München.

In Stuttgart treffen wir uns monatlich (freitags), in München finden die Stammtische 4 × im Jahr 2026 (Samstags) statt.

Hier unsere Termine

Stuttgart

28.08.2026 entfällt aufgrund der Urlaubszeit

25.09.2026 | 23.10.2026 

27.11.2026 | 11.12.2026

München

19.09.2026 wird auf 10.10.2026 aufgrund des Oktoberfestes verschoben

10.10.2026 | 05.12.2026


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